Silverclay Kettenannhänger Muschel - Sisbe´s handgemachter Schmuck

Kupfer- und Silberclay Homemade

Alles selbst gemacht!

Im Laufe der Zeit macht man so viele Dinge und ich habe mich auf verschiedene Arten der Schmuckherstellung eingeschossen. Angefangen hat alles mit klassischen Silberarbeiten, Sägen Feilen Hämmern. Aber in der Zwischenzeit gibt es eine ganz tolle Art Silberstücke her zu stellen, ohne großen Aufwand und wieder einmal genau das richtige für mich. Man sieht schnell ein Ergebnis: SILBERCLAY.

Verarbeitet wird das Clay ähnlich wie Ton. Nach dem Formen muss es getrocknet werden und anschließend noch im Ofen gebrannt. Bevor ich das Clay aber im Ofen brenne, sollte ich zuerst einige Zeit investieren, das Teil zu bearbeiten. Je mehr ich vor dem Brand versäubere, um so weniger Arbeit muss ich hinterher am fertig gebrannten Silberstück bearbeiten.

Es gibt verschiedene Hersteller die Silberclay anbieten. Gearbeitet habe ich schon mit PCM und mit Artclay.

Anhänger Kamel aus Silverclay - Sisbe´s handgemachter Schmuck

Diesen Anhänger habe ich als Geschenk gemacht.

Kettenanhänger aus Silberclay - Sisbe´s handgemachter Schmuck

Die Rückseite

Schmuckstück Muschel aus Silverrclay und Silikonform - Sisbe´s handgemachter Schmuck

Für dieses Schmuckstück habe ich die Form selber gemacht

Schmuckstück aus Silberclay - Sisbe´s handgemachter Schmuck

So einfach geht ein Schmuckstück zu fertigen mit Silberclay

Kupferclay

Das ist nun mein zweiter Versuche mit Prometheus Kupferclay zu arbeiten. Beim Ersten Mal habe ich ein schönes Schmuckstück erhalten, aber leider habe ich dieses nicht ganz vom Zunder befreit bekommen.

Dieses Mal habe ich mich beim Brennen noch genauer an die Anleitung gehalten und es schein zu funktionieren, die Teile weisen keinen Zunder mehr auf, laufen nur noch an. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob ich die Teile hinterher auch wirklich emallieren kann, den dass ist mein Ziel.

Nachdem ich das Clay modelliert habe und mit dem Ergebnis zufrieden war, habe ich die Teile im Backofen bei 150 °C ca. 20 Minuten getrocknet. Beim Ersten Versuch hatte ich die modelierten Teile nur  kurz mit dem Haartrockner angeföhnt und danach an der Luft trockenen lassen. Das scheint wohl mein erster Fehler gewesen zu sein.

Danach konnte ich die die Teile schmiergeln, Polieren und bohren, den nach dem Trocknen ist das Material schon so hart, dass man während des Bearbeiten schon das Kupfer erkennen kann. Es ist einfacher die Schmuckstücke vor dem Brennen zu bearbeiten. 

Gebrannt habe ich dann mit zwei verscheidenen Methoden: Der Ring habe ich einfach in den vorgeheizten Ofen bei 920°C - 30 Minuten lang gebrannt, während die beiden anderen Schmuckstücke in Küchenpapier und in Brennwatte eingewickelt wurden und dann bei 850 °C - 30 Minuten gebrannt.

Den Ring habe ich nach dem Brand direkt aus dem heißen Ofen in einem Wasserbad abgekühlt.  Hierbei ist schon ein Teil des Zunders abgesprungen. Die eingewickelten Schmuckstücke habe ich nach dem Brand abkühlen lassen und dann aus der Brennwatte herausgenommen (das Küchenpaper ist verbrannt)

Alle Schmuckstücke konnte ich gut mit einer Drahtbürste reinigen, wenn auch der Aufwand höher ist als beim Silberclay. Jetzt muss ich die Teile dann noch einmal vom Oxid befreien und dann kann ich versuchen diese zu emallieren.

Kängeru aus Papier ins Clay gedrückt

Anhänger für Emallier Versuch

Ring bei 920°C im Ofen gebrannt und anschließend direkt im kalten Wasser abgeschreckt

Mann aus Kupferclay geformt und im Ofen gebrannt

Neuer Versuch, neues Glück

Nachdem die ersten Versuche mit dem Kupferclay ja nicht so gut geworden sind, wie erwartet  - vor allem weil das Clay nach dem Brennen immer wieder direkt anläuft - habe ich jetzt mit Brennkohle einen neuen Versuch gestartet. Es muss in einem Edelstahl - Behälter gebrannt werden. Ich habe mir einen Behälter von 15 cm Durchmesser besorgt, ca 10 cm hoch. Zuerst muss eine Schicht Aktivkohle in den Behälter und dann das Werkstück / Schmuckstück. Leider können nicht mehrere Stücke auf einmal gebrannt werden, denn wenn diese zu nah am Rand des Behälter liegen, wird das Brenngut nicht richtig gebrannt.  Aber dies scheint von allen Methoden die ich ausprobiert habe, die Beste zu sein. Wenn auch der Aufwand weit größer ist, als beim Brennen in Brennwatte.

Gebrannt wird nach dem Modelieren und Trocknen im Backofen, sowie dem anchließenden Versäubern der Teile (wie bereits oben beschrieben) in zwei Schritten. Zuerst wird  10 Minuten im Brennofen auf einem Brenngitter bei 500°C gebrannt, danach die Teile eingebettet in die Brennkohle und bei 850°C weitere 90 Minuten gebrannt. Zum Abkühlen läßt man die Teile dann in der Brennkohle, am Besten über Nacht. Jetzt hat man ein Objekt aus reinem Kupfer, dass man je nach Bedarf säubern und polieren kann.

Kategorie: Kreativprojekte, Silber- und Kupferclay.